Welches CMS ist die richtige Wahl?
"Typo3 vs Drupal, Joomla usw. !"
Wer die Wahl - hat die Qual! Und die Frage ist so berechtigt wie die nach Windows oder Apfel, Mercedes oder BMW. Grundsätzliche Anwendungen sind mit allen (richtig gelesen: allen!) CMS möglich. Ebenso mit konventionellen Webdesign-Programmen, die zu unterschieldichen Preisen das Blaue vom Himmel versprechen. Die Features-Liste ist so lang wie die Meteosendung im TV: am Schluss weiss keiner mehr, was Sache ist. Es stellt sich die wesentliche Frage nur, wie einfach oder wie kompliziert sind die einzelen Arbeitsschritte zu bewältigen! Da tun sich Welten auf, von unbrauchbar bis genial - ich beschränke mich hier vorerst auf die Kategorie "Serverseitiges CMS und da auf die bekanntesten Open Source Projekte Typo3, Drupal, Joomla und Wordpress.
Typo3 ist ein komplexes System. Obschon von Typo3 Anwendern dies bestritten wird. Bereits die Installation braucht einige "Handgriffe" mehr als die anderen CMS. Typo3 ist auch von der Programmstruktur her eindeutig mit einer wesentlichen höheren Einarbeitungszeit zu bedienen, als etwa Joomla oder Wordpress. Während man bei allen anderen Systemen gleich mit Inhalten loslegen kann, und zwar wysiwyg , ist die Inhaltspflege bei Typo3 gewöhnungsbedürftig und schon mancher Einsteiger hat bereits hier das Handtuch geworfen. Typo3 ist ein System, welches eine nicht geringen Schulung und danach Routine abverlangt. Positiv sind die Benutzerverwaltung mit ihren Rechten, die weit ausgefeilter und differenzierter einzustellen sind als bei der Konkurrenz. Die Rechtevergabe kann bis zum Abwinken individuell auf jeden registrierten Benutzer angepasst werden. Bei Joomla! sind in der jetzt aktuellen Version 1.5 die Rechte eher rudimentär auf nur 5 Stufen (grob aufgezählt: registriert (Kunden), Manager (Inhalt pflegen), Administrator (alle Rechte) ).
Drupal - die solide Mittelklasse! Drupal hat sich mit der Multiplattform einen besonderen Namen gemacht. Eine einzige Installation für gleich mehrere Webseiten ist möglich. Das haben bereits einige internationale Organisationen für sich entdeckt: eine zentrale Installation (wenig Aufwand) und dann die länderspezifischen Eigenheiten in einem Unterordner verpackt, machen die Installation und den Wartungsaufwand sehr schlank. Erwähnenswert ist bei Drupal auch das gute Redaktionssystem, welches gerade von grossen Konzernen oder Tageszeitungen geschätzt wird.
Wer nach Typo3, Drupal, Joomla, Wordpress und anderen CMS googelt, wird über viele Vergleiche stolpern. Es sind aber alle genannten Content Management Systeme in laufender Entwicklung, so dass diese Vergleiche jeweils vom Datum her mit Vorsicht zu geniessen sind. Es gibt von mir aus gesehen ein wesentliches Merkmal, welches über die Zukunft der Webdesign Systeme entscheiden wird: die Anzahl der Entwickler und der Anwender!
Einzelkämpfer in Ehren - aber auf längere Sicht kann dies nicht innovativ genug sein. Eine Marktstudie von 2008 prophezeite Wordpress und Joomla grosse Marktanteile und die gegenwärtige Entwicklung 2009 scheint dies zu bestätigen.
Was bringt die Zukunft bei der CMS Entwicklung?
Interessante Studien gehen davon aus, dass nur die Systeme überleben werden, welche über eine grosse Schar von Entwicklern verfügen. Einzelkämpfer, egal wie genial sie auch sind, haben eine zu schmale Basis und bilden aus Sicht der Zukunftsperspektive ein Risiko. Was passiert, wenn der "Chef" ausfällt? Ein Risiko ist aber auch bei grösseren Teams nicht zu unterschätzen: unterschiedliche Ansichten haben schon oft zu Spaltungen oder gar Entwicklungsstopp geführt, weil die Rechtslage unklar war. Bekannte Beispiele sind da Mambo > Joomla! oder im Shop Bereich xtcommerce, bei welchem gleich mehrere Splittergruppen (Forks) hervor gegangen sind.
Die Entwicklung der CMS wird auch von der Entwicklung des Internets selber abhängig sein. Die teilweise Inkompatibilität der Browser IE, Firefox, Opera usw. ist ein Armutszeugnis der Branche und zeigt auf, welche Machtkämpfe um Marktanteile stattfinden. Zuverlässige Aussagen und Prognosen sind nicht wirklich zu machen, geniale Würfe dürften aber sicher nicht ausbleiben und das Internet weiter revolutionieren.
Die realistische Anwendung und nicht die möglichen Features bestimmen die Wahl!
Niemand würde für Tansporte einen Sportwagen und umgekehrt für Reisen einen Lastwagen kaufen. Mal abgesehen von der Vernunftsentscheidung gibt es schon auch subjektive Merkmale: bekannte Markennamen verkaufen sich besser als Noname-Produkte. Abesehen davon sollten objektive Kriterien der geplanten Nutzung entscheidend sein.. Einen kleinen Teil davon hier nachfolgend.
Typo3 erlebte seinen Höhepunkt vor Jahren, als die Konkurrenz sich noch nicht wirklich im Klaren war, was Sache ist. Für Umsteiger von Printmedien oder als erweitertes Angebot zu Printmedien war und ist Typo3 ein Universalwerkzeug. Für einfache KMU-Anwendungen überfrachtet, aber immerhin musste man nur ein System für alle Eventualitäten erlernen. Das doch etwas komplexe und gewöhnungsbedürftige Handling garantiert zudem klingende Kassen: der Kunde bleibt mit wenigen Ausnahmen Stammkunde, weil der Lernaufwand zu gross ist. Von der Konkurrenz war zudem bis 2008 auch nicht gerade eine überzeugende Funktionsvielfalt zu sehen, so dass die Wahl eines sicheren, umfassenden CMS, wie Typo3 es darstellt, sicher eine gute Wahl darstellte. Richtig damit arbeiten kann aber nur, wer im Dauereinsatz mehrere Webseiten pro Jahr erstellt. Für eine einzige Firmenpräsenz ist der Lern- und Arbeits-Aufwand im Vergleich zu den anderen CMS zu aufwändig.
Bei Drupal, Joomla und Wordpress hat man nicht geschlafen. Dem Trend einer einfachen, intuitiven Bedienung folgend und mit einer Vielzahl an Erweiterungen und Verbesserungen aufwartend, ist der Erfolg dieser drei Systeme keine Überraschung und vorprogrammiert. Bei Wordpress staunte ich am meisten: riesen Entwicklungschritte innerhalb eines Jahres: Wordpress wird der Konkurrenz noch einige Marktanteile wegschnappen und insbesondere bei kleineren Webauftritten sich u.U. zur Leaderposition entwickeln können. Dabei erweitert Wordpress die Anwendungen weg vom Blogsystem zum umfassenden CMS.
Obschon eingefleischte Programmierer über all diese Projekte nur ein müdes Lächeln haben, sind die Vorteile nicht zu bestreiten: die Bedienung ähnlich einem Office-Programm wie Word ist halt der Wunsch vieler und auch mit runterreden nicht aufzuhalten. Viele wiederkehrenden Codeschnipsel werden bieten sich geradezu für eine Automatisierung an - der Finish allerdings bleibt nach wie vor der individuellen Handarbeit vorbehalten.
Das Design - Grund zur Wahl eines CMS
Viele Neueinsteiger entscheiden sich vorerst mal anhand eines der vielen Muster-Design, den Vorlagen, welche zu Tausenden im Internet grösstenteils auch kostenlos erhältlich sind. Das ist aber die falsche Entscheidung. Denn das bevorzugte Design kann praktisch auf jedem CMS mit kleinen Anpassungen angewendet werden. Das ist der entscheidende Vorteil der Trennung von Design und Inhalt - es ist vergleichbar mit einem Fahrgestell und der Carrosserie - nicht wenige Autohersteller verwenden dasselbe Fahrgestell und man sieht dies nicht am Design an. Das Fahrgestell, also der Programmkern eines CMS hat bedeutenden Einfluss auf das Fahrverhalten - der Rest ist Verpackung und anpassbar. Darum ist es wichtig, sich von Beginn weg auf Grund der künftigen Anwendung für das entsprechende CMS zu entscheiden.
Was braucht ein KMU an Webpräsenz?
KMUs, Vereine usw. brauchen eine kleinere Webpräsenz, und sind mit einem schlanken System besser bedient als mit Typo3. Denn alle unnötigen Features bedeuten Mehraufwand und sind ein Sicherheitsrisiko. Auch die Performance verschlechtert sich spürbar. Hier gilt: weniger ist oft mehr! Grundlegende Möglichekeiten erfüllen alle und dazu noch viel mehr. Doch im Handling sind grosse Unterschiede: Mehraufwand, komplexe statt einfach Vorgänge sind ein Zeitfaktor und das bedeutet wesentlich grösseren Arbeitsaufwand für das gleiche Ergebnis.
Allen Unkenrufen zum Trotz haben sich die Computeranwendungen und deren Bedienung enorm verbessert! Abstürze und Fehlfunktonen sind eher selten. Früher - es sind noch nicht Jahrzehnte ;-) - war man zu einem guten Teil mit Support und endlosen Installationen beschäftigt. Das hat sich geändert und damit stehen andere Prioritäten im Vordergrund. Statt nur Korrespondenz und Buchhaltung ist Layouten in. für praktisch jeden Bereich gibt es sogar Open Source und kostenlose Software. Ebenso beim Webdesign. Kunden wollen ihre Ideen selber verwirklichen und haben Lust und Freude, sich da einzubringen. Grundsätzlich ist das gut so, obschon damit nicht automatisch das Ergebnis stimmt. Der Trend hin weg vom Code zur direkten Wysiwyg Bearbeitung ist mit grossen Schritten im Gang. Schliesslich will jeder irgendwie einen Internetauftritt. Ohne Frage: es gibt einige gute Webdesigner, welche das in der Freizeit als ihr Hobby betreiben und ihre Webseiten können sich an professionellen Massstäben messen.
Joomla! 1.5 hat entscheidende Vorteile:
- Schnelle Erlernbarkeit, intuitive und übersichtliche Menuführung begünstigen dies.
- Gut deutsch dokumentiert. Fachchinesisch ist nicht jedermans Sache.
- Grosse Ausbaumöglichkeiten mit einer breit gefächerten Modul- und Plugins Sammlung.
- Eine schnell wachsende Anwendergemeinde pushen die Entwicklung.
- Open Source und die grossteils kostenlose Verbreitung von Erweiterungen halten die Kosten niedrig
-
Eine breit abgestützte Entwicklergemeinde weltweit garantieren die Kontinuität und Kreativität.
Fazit:
Joomla! aktuelle Version 1.7 ist die Wahl in vielen Fällen
Gerade die schnelle Erlernbarkeit für die Kunden, welche teilweise nur sporadisch damit arbeiten und so nicht bereit sind einen grossen Aufwand zu betreiben, ist der ausschlaggebende Faktor, warum Atelier Trummer Joomla! favorisiert anwendet. Zeit ist Geld und wo langwierige Schulung und mühsame Produktionsschritte viel Zeit abverlangen, ist es bei gleichem Ergebnis matchentscheidend ein möglichst schlankes System einzusetzen. In jedem Fall entscheidet dies aber der Kunde für sich. Atelier Trummer bietet als CMS-Lösung die führenden Systeme Joomla, Drupal und Wordpress an.
Eine Testinstallation wird sie überzeugen
Ob Joomla, Drupal oder Wordpress - Atelier Trummer bietet einen kostenlosen Testzugang zu allen drei Systemen an. Was man selber testet, wird einem auch gleich bewusst zur Erfahrung gemacht. Natürlich inklusive Support und begleitender Schulung. Nach ein paar Tagen ist ihre Wahl reif für eine Entscheidung und das Projekt wird zur fertigen Internetpräsenz reifen.
Zusammenfassung
- Testinstallation - kann bei Kauf* direkt übernommen und z. B. mit entsprechendem Domainnamen verknüpft werden.
- Support und Schulung von der ersten Stunde an und dies ein ganzes Jahr lang!
- Schulungs-Videos, Fernwartung und telefonische Beratung inklusive!
- Inklusive technische Wartung, Security-Updates, Datenbankpflege und Aktualisierung auf die neuesten Versionen.
- Praxisgerechte, verkaufsfördernde oder der Zielgruppe angepasstes Design mit 2 Varianten inklusive!
Richtig gelesen - Unverbindlich testen und gleich begeistert einsteigen! Noch heute und gleich jetzt hier!

